Geschichte der früheren "Lesestube"

Auch die Lesestube befand sich im "Stall der Dorfkirche", allerdings bis Anfang 2016 in einem eigenen Raum. Dies ist in der Bildergalerie "Rundblick durch die Lesestube"  (s. linke Seite) zu sehen.
Es gab feste Öffnungszeiten und eine reguläre Ausleihe.
Natürlich hatten wir auch schon Lesungen im Literatur-Café und gelegentlich auch Filmabende.
Das Bücherangebot umfasste (wie heute in der "Offenen Bücherwand") alle Interessensgebiete: Bilder-, Kinder-, Jugendbücher, Romane, Hobby- und Freizeitbücher, Biographien, Krimis, Berlin-Bücher und sogar Lexika.
Alle Bücher waren Spenden von Gemeindegliedern.

Entstanden war die Lesestube im September 2003. Um Büchernachschub mussten wir uns von Anfang an zum Glück keine Sorgen machen – ständig wurden karton- und tütenweise Bücherschätze aller Richtungen abgegeben.
Zunächst zwang der stetige Zuwachs zum Aussortieren: Da fand ich eine Organisation, die die Bücher kostenlos abholt und behinderten und arbeitslosen Menschen die Möglichkeit einer sinnvollen Tätigkeit gibt.
Nachdem die Buchspenden immer üppiger und interessanter wurden und weil die Gemeinde Geld für die Orgel in der Dorfkirche sammelte, habe ich bei Gemeindefesten Bücher gegen eine Spende für die Orgel abgegeben und auch den sogenannten Bücher-Flohmarkt angefangen.
Seither trug der Erlös  zur Finanzierung unserer Orgel bei, indem seit Beginn dieser Aktion von der Lesestube ein Betrag  von ca. 2000 Euro in Form von Orgelpfeifen-Patenschaften gespendet werden konnte.

Ich wünsche mir noch viele Buchspenden, um durch die Nachfolgeeinrichtung, "die Offene Bücherwand", weiterhin die Finanzierung unserer Orgel unterstützen zu können.


Jutta Hoffmann