Kleine Führung durch den Innenraum der Waldkirche

Das frühere Eingangsportal durchschreitet man heute vom Foyer aus.
Seit 1970 / 71 verbindet das Foyer Kirche und Gemeindehaus.
Das alte Portal ist überschrieben mit den Worten 

"Wir sind doch Brüder"

dem Motto des Evangelischen Kirchentages 1951 in Berlin.

 

 

 

Der mit hellgelben Solnhofener Marmorplatten umkleidete Altar stammt aus der Erbauungszeit der Kirche.

 

 

 

Das 70 cm hohe Altarkreuz aus Bronze mit Corpus trägt an den Kreuzbalkenenden je einen rohgebrochenen Bergkristall, es wurde 1967 von der Firma Eggert (Hamburg) erworben.

 

 

 

Im Jahr 2004 erhielt die Kirche einen neuen Altarwandbehang und einen dazu passenden Lesepultbehang, beide sind in Patchwork- und Quilt-Technik angefertigt. Jeder Quilt erhielt einen Namen:

der Altarbehang "Christus ist unser Friede",

der Lesepultbehang  "Gott der Herr ist Sonne und Schild".

Später entstanden dazu passende Antependien für Kanzel und Altar.

 

 

Der ursprüngliche Wandteppich der Altarwand

"Friede sei mit euch"

aus den 50er Jahren ist heute im Konfirmandenraum neben der Kirche zu besichtigen.

 

 

 

Die Taufkapelle befindet sich links vom Altar. Der seit 1955 dort vorhandene Taufstein aus Granit trägt eine Messing-Taufschale. Der Stein wurde vom Steinmetz- und Steinbruchbetrieb Carl Wilhelm Löding aus Berlin nach Entwürfen des Architekten Prof. Walter Krüger gefertigt.

 

 

 

Das ursprüngliche Fenster der Taufkapelle wurde beim Einbruch in die Waldkirche 1976 zerstört. Man ersetzte es damals durch ein einfacheres Fenster aus bunten Gläsern.

 

 

Die schlichte Kanzel grenzt die Taufkapelle vom übrigen Kirchenraum ab.

Sie wurde beim Bau 1955 wie der Altar mit polierten hellgelben Solnhofener Marmorplatten durch die Firma Löding verkleidet.

 

 

 

 

Die Orgel auf der Empore wurde 1957 von der Firma Schuke gebaut. Das zweimanualige Instrument mit mechanischer Traktur besitzt 13 Register.

Im Rahmen der Generalüberholung im Jahr 2005 wurde das Gebläse mit einem neuen Motor versehen und vom Dachboden in den Kirchenraum verlegt.

 

Unter der Empore gibt es ein buntes Glasfenster , in welches X und P ("Chi" und "Rho"), die Anfangsbuchstaben für Christus, symbolisch eingearbeitet sind.

Der 2004 geschaffene Altarbehang wurde diesem Fenster als Gegenüber gestaltet.

 

 

Im Treppenaufgang zur Empore ist eine Guss-Nachbildung von Leonardo da Vincis "Abendmahl" zu betrachten.

Innenraum der Waldkirche

 

 

 

 

 

             

         

 

         

     

 

 

 

    

 

 

 

 

 

 

Innenraum der Waldkirche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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